Klimacamp im Rheinland 2014

Erstellt am 26.03.2014 um 11:09 | keine Kommentare

Das Klimacamp im Rheinland findet dieses Jahr vom 26. Juli bis zum 3. August 2014 in Borschemich am Tagebau Garzweiler statt. Das Camp wird dieses Jahr von einem Bündnis verschiedener politischer Gruppen getragen. Zusammen wollen wir einen Ort schaffen, an dem sich alle einbringen können, die gegen Kohle und Klimawandel sind, und an dem sich unsere Stärken und Unterschiede gegenseitig ergänzen werden.

Es wird in wenigen Wochen eine Webseite der Bündnisgruppen online gehen, auf der ihr weitere Infos findet. Haltet euch auf dem Laufenden!

Für den Vorbereitungsprozess freuen wir uns über Verstärkung von weiteren Gruppen und Einzelpersonen, zum Beispiel zum nächsten Treffen am 26./27. April 2014.

 

PM: Aktivist_innen legen heute Widerspruch ein

Erstellt am 03.03.2014 um 09:47 | keine Kommentare

+++ NRW-Grüne legalisieren den Schwarzbau Datteln IV und kriminalisieren Klimaaktivist_innen +++ Aktivist_innen legen Widerspruch ein und fordern konsequenten Klimaschutz +++

Düsseldorf, 03.03.14

Klimaaktivist_innen legen heute Widerspruch gegen ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs ein. Die zehnköpfige Gruppe aus dem Klimacamp-Spektrum hatte im August 2013 die Landesparteizentrale von Bündnis 90/DieGrünen in Düsseldorf besetzt, um die NRW-Grünen an ihre Klimaschutzziele zu erinnern. Darauf reagierte der Landesvorstand mit einer Anzeige und ließ die Aktivist_innen durch die Polizei räumen. Die Grünen in NRW legalisieren mit Datteln IV einen Schwarzbau, der zum Klimakiller wird. Mit den Anzeigen gegen Klimaaktivist_innen kriminalisieren sie die Menschen, die sich für einen sofortigen und unmittelbaren Klimaschutz einsetzen.

Im Rahmen der Aktionstage des Klimacamps im Rheinland 2013 besetzten zehn Klimaaktivist_innen einen Büroraum der Parteizentrale von Bündnis 90/Die Grünen in Düsseldorf. Die friedliche Besetzung hatte das Ziel, die Grünen an ihre klimapolitischen Zusagen zu erinnern. Insbesondere sollte auf die Widersprüche beim Kraftwerksneubau Datteln IV hingewiesen werden. Die Forderung der Aktivist_innen nach Veröffentlichung ihrer Pressemitteilung wurde abgelehnt und nach nur knapp zwei Stunden begann die Räumung. Gegen die Aktivist_innen liegen nun Strafbefehle mit einer Geldstrafe von 670 Euro vor. In einem offenen Brief forderten die Aktivist_innen den Landesvorstand der Grünen in Nordrhein-Westfalen auf, von den Anzeigen abzusehen und mit dem Klimaschutz Ernst zu machen.

„Klimaschutz von unten darf nicht kriminalisiert werden“, erklärt Nick Huber: „In Sachen Klimawandel stehen wir im Wettlauf mit der Zeit. Jeder weitere Temperaturanstieg wird zu verheerenden Katastrophen führen und unzähligen Menschen die Existenzgrundlage entziehen. Von Verhindern kann man hier nicht mehr sprechen, aber um das Schlimmste zu vermeiden, ist ein sofortiger Kohleausstieg notwendig. Da die Regierung in NRW sich nicht an die Vereinbarung im Koalitionsvertrag hält, keine neuen Kohlekraftwerke zu bauen, haben wir keine andere Wahl, als das öffentlich zu skandalisieren. Wir werden uns vom eingeleiteten Strafverfahren nicht einschüchtern lassen und legen Widerspruch ein.“

Die Zustimmung der rot-grünen Landesregierung zum Zielabweichungsverfahren ermöglicht die Genehmigung des Kraftwerksneubaus durch E.ON (Datteln IV). Damit werden die proklamierten Klimaschutzziele zur Farce. Ein Kohlekraftwerk hat eine durchschnittliche Mindestlaufzeit von 40 Jahren, was den geplanten Kohleausstieg bis 2030 unmöglich macht. Die Aktivist_innen sind der Meinung, dass gerade die Grüne Partei sich an dieser Stelle ihrer klimapolitischen Verantwortung nicht entziehen darf.

Link zu Bildern von der Besetzung (Bildrechte sind mit der Autorin zu klären): https://secure.flickr.com/photos/100963658@N02/9630284134/in/photostream/

Pressekontakt:

Daniel Hofinger: 01573 7243327

Katharina Kutzias: 0176 – 8000 9828

email: aktiongruenenbuero@riseup.net

Die Pressemitteilung als PDF:

PM Grüne NRW kriminalisieren Klimaaktivist_innen

Zum offenen Brief an die Grünen:

Offener_Brief_Grüne

Solidarisiert euch mit uns und legt Widerspruch ein.

Hier findet ihr den Vordruck:

Vordruck_Widerspruch

Vordruck_Widerspruch

Start der Antirepressionskampagne #NichtWir

Erstellt am 12.12.2013 um 15:41 | keine Kommentare

#NichtWir müssen Protest unterlassen! Braunkohle unten lassen!

An die 200 Menschen blockierten diesen Sommer eine Kohlebahn im Rheinischen Braunkohlerevier. Diese Menschen will RWE nun dazu verpflichten, derartige Proteste zukünftig zu unterlassen.
Nicht wir sind es, die unseren Protest unterlassen müssen, sondern RWE muss sein katastrophales Geschäftsmodell einstellen.
Verleiht dieser Forderung Nachdruck. Schickt eine Unterlassungsverpflichtungserklärung an RWE.
Zeigt damit Eure Solidarität mit den Betroffenen und erzeugt Druck auf Deutschlands größten CO2-Produzenten!

Mehr unter www.nicht-wir.de

Verbreitet diese e-mail in Euren Netzwerken und unter Euren Freund_innen

Twittert unter dem Hashtag #NichtWir (einige Vorschläge unten)
Besucht uns auf Facebook und teilt die Kampagne mit Freund_innen
Organisiert Widerstand gegen Kohlekraft in Eurer Region, stellt Euch den
Energiekonzernen in den Weg
Spendet für Anwalts- und Prozesskosten – denn Verfahren kosten Geld
+ + + Hintergrund + + +
RWEs Kraftwerke im Rheinischen Revier stoßen jährlich 100 Mio. Tonnen CO2 aus – das sind etwa 13% des deutschen Gesamtausstoßes. Damit trägt RWE massiv zum Klimawandel bei, durch den bereits heute Ökosysteme kollabieren und hunderttausende Menschen ihre Lebensgrundlagen verlieren. Hinzu kommen die riesigen Tagebaue, für die RWE massenhaft Menschen zwangsumsiedelt, Dörfer und Natur zerstört sowie Unmengen gesundheitsschädlichen Feinstaubs aufwirbelt.
Diesen Sommer blockierten Aktivst_innen bereits zum dritten Mal die Hambacher Kohlebahn, mit der die dreckige Braunkohle aus den Tagebauen zu den Kraftwerken transportiert wird. Dieses Jahr war die Blockade mit über neun Stunden anscheinend so hartnäckig, dass RWE nun zurückschlägt. Über 30 Personen wurden dazu aufgefordert, sog. »Unterlassungsverpflichtungserklärungen« zu unterzeichnen und sich damit zu verpflichten, nie wieder die Betriebsanlagen von RWE, insbesondere die Bahnanlagen zu stören. Weigern sie sich diese Erklärung zu unterzeichnen, droht ein Gerichtsverfahren mit hohen Verfahrenskosten.
Unseren Widerstand gegen Unrecht kann uns keiner nehmen!
Nicht wir sind die, die es unterlassen müssen! RWE muss es unterlassen, weiter soziale Gemeinschaften und ökologische Systeme der Erde zu zerstören!
Fordern wir RWE dazu auf, ihr desaströses Geschäftsmodell zu unterlassen! Macht mit!
+ + + Twittert + + +

Solidarität mit #NichtWir Schick eine Unterlassungserklärung an @RWE damit RWE die Klimakrise nicht weiter befeuert. www.nicht-wir.de

#NichtWir unterlassen den #Protest. Aber @RWE unterlässt klimaschädliches Geschäftsmodell. Für die echte #Energiewende www.nicht-wir.de

#NichtWir. Solidarität mit den Aktivist*innen der #Hambachbahn. @RWE muss klimaschädliches Geschäftsmodell beenden. www.nicht-wir.de

Solidarität mit #NichtWir Wir stehen zu #zivilenUngehorsam. Für eine echte #Energiewende ohne die #Kohle von @RWE www.nicht-wir.de

#NichtWir. #Mandela Es scheint immer unmöglich bis es getan ist. Für eine echte #Energiewende ohne #Kohle von @RWE www.nicht-wir.de

Braunkohle unterlassen – nicht den Aktivismus! #NichtWir sind kriminell! @RWE www.nicht-wir.de

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Repression? Du bist nicht allein!

Erstellt am 24.11.2013 um 17:53 | keine Kommentare

Seit einiger Zeit trudeln immer mehr Meldungen von Menschen ein, die Post von Rechtsanwälten bekommen haben, bezüglich der Aktionen die im Sommer im Rheinland stattgefunden haben.

Wenn du auch Post bekommen hast, insbesondere eine sogenannte Unterlassungsverpflichtungserklärung dann melde dich doch bitte so schnell als möglich . Wichtig ist die Dokumente einzuscannen und angehängt mitzuschicken damit gesichtet und verglichen werden kann.Damit du dich nicht hilflos oder ohnmächtig fühlst und damit du eventuell angstfreier mit der Situation umgehen kannst hast du die Möglichkeit von uns Wissen und Vorschläge für weitere Handlungsmöglichkeiten bekommen. Beachte aber bitte dass Antirepressionsarbeit von aktiver Mithilfe lebt und sich nicht als “Dienstleistungsunternehmen” versteht. Wir arbeiten derzeit an einer möglichen Strategie und wünschen uns noch (deine) Hilfe.

Schreibe an folgende Emailadresse:

klimacamprepression@nirgendwo.info

 

und gib uns Bescheid ob du in den Verteiler mit aufgenommen werden möchtest, der dich dann bezüglich aller Entwicklungen auf dem Laufen hält.

solidarische Grüße,

die Antirep-Gruppe

 

 

PM: Grüne verklagen Klimaschützer_Innen

Erstellt am 19.09.2013 um 11:14 | keine Kommentare

Grünen-Partei verklagt Klimaschützer_Innen + + + Das Kohlekraftwerk in Datteln muss verhindert werden + + + „Echter Klimaschutz muss sofort beginnen!“

Düsseldorf, 19.09.2013 Die Landespartei der Grünen in NRW hat gegen die zehn Klimaschützer_Innen, die parallel zum Klimacamp im Rheinland die Landesparteizentrale in Düsseldorf besetzt hatten, Anzeige erstattet. Die Aktivist_Innen fordern die Grünen auf, konsequent die Energiewende voranzutreiben statt sich am Neubau von Kohlekraftwerken zu beteiligen. (weiterlesen …)

Ende Camps / Hambacher Forst Bleibt!

Erstellt am 10.09.2013 um 14:11 | 1 Kommentar

Am gestrigen Montag ist der Abbau des Klima- und Reclaim the Fields Camp abgeschlossen worden. An dieser Stelle ein RiesenDANK an alle Menschen, die dazu beigetragen haben, dass der Abbau so schnell ging!

Hinter „uns“ liegen drei Wochen voll mit allem, was mensch sich nur vorstellen und fühlen kann. Hier gibt es noch eine Abschluss – Pressemitteilung und sicher werden in den nächsten Tagen auch noch mehr Fotos online gestellt werden. Es lohnt sich auf jeden Fall auch immer mal wieder auf Flickr zu schauen.

Alle Augen richten sich nicGleisblockade hambachbahn-43ht erst seit gestern wieder in den Hambacher Forst – denn der ist (endlich) wiederbesetzt! An dieser Stelle eine Gratulation an alle, die das möglich gemacht haben und weiterhin tun! Auch das zeigt: der Widerstand im Rheinischen Revier ist verfestigt, wächst und wird durch Diversität und Solidarität immer stärker.

Seit nunmehr einer Woche halten sich erneut Aktivist*innen in, auf und um den Bäumen auf, um den Wald vor der Rodung zu schützen – am 01.Oktober beginnt die Rodungssaison. Nachdem die Polizei lange behauptet hat, sie würde eine neue Besetzung stark bezweifeln, war sie am gestrigen Montag gleich mit einigen Wägen und auch Kletterteams dort. Sie haben zwar niemanden geräumt, jedoch Infrastruktur zerstört.

Es sind alle aufgerufen, sich an der Besetzung zu beteiligen – ganz gleich welchen Weg der Unterstützung ihr für euch wählt! Auf hambacherforst.blogsport.de gibt’s die neusten News. Gleichzeitig könnt ihr euch auf stopptrwe.crowdmap auf dem Laufenden halten; euch auf den SMS Ticker setzen lassen UND vor allem einfach vorbeikommen!!

Hambacher Forst bleibt!!

Video: “Hambacher Forst wieder besetzt”

Erstellt am um 09:55 | keine Kommentare

Solidarischer Sonntag wieder im Wald!!

Erstellt am 07.09.2013 um 20:17 | keine Kommentare

Eröffnungsfeier der neuen Waldbesetzung alias MONKEYTOWN

am Sonntag (8.Sep.) um 15:00 mit Kaffee, Kuchen und Musik

Treffpunkt auf der Wiese, gemeinsamer Spaziergang in den Wald

Lest auf hambacherforst.blogsport.de alles Weitere und vor allem: Kommt vorbei und unterstützt die Besetzung – morgen und alle Tage!

Aktion am RWE Turm in Essen

Erstellt am 06.09.2013 um 17:56 | keine Kommentare

Gestern morgen erreichte das Tickertelefon eine Nachricht von einer Spray&Farb-Aktion in Essen an der RWE-Zentrale.

Hier gibt es ein Schreiben der unabhängigen Aktivist*innen, sowie einige Fotos.

Stellungnahme zur Beschädigung der Sparkasse

Erstellt am 02.09.2013 um 13:03 | keine Kommentare

Die Beschädigung der Sparkasse in Manheim in der letzten Nacht des Klimacamps macht uns traurig.

Wir wissen nicht, wer dies war, sei es der politische Gegner, um uns politisch öffentlich bloß zu stellen oder Menschen, die einfach nicht nachgedacht haben.

Das Klimacamp findet schon das dritte Jahr in Manheim statt und wir haben uns immer dafür eingesetzt, dass Menschen aus Manheim und Besucher_innen des Klimacamps gut miteinander auskommen. Wir sind teilweise sehr unterschiedlich, doch wissen wir, dass wir nur gemeinsam etwas verändern können.

Die Sparkasse in Manheim ist die letzte Infrastruktur im Dorf (nachdem der Bäcker auch zu gemacht hat) und kommt somit besondere Bedeutung zu. Wir wissen, dass Banken in unserer Gesellschaft eine problematische Rolle spielen, aber wir empfinden den Angriff auf die kleine Filiale der Sparkasse in Manheim als nicht vermittelbar und entgegen der Interessen der Dorfbewohnerinnen und des Klimacamps.

Uns geht es darum, dass wir als Klimaaktivistinnen ein verlässlicher Partner sein können und nicht entgegen der Interessen der lokalen Bevölkerung handeln. Die Idee des Gemeinschaftsgartens, der vorgestern in der Esperantostraße eingerichtet wurde, ist hierfür ein Symbol. Wir wollen uns gegen die Verödung der Dorfes einsetzen und für die Gesundheit der lokalen Bevölkerung sowie des globalen Klimas weltweit. Es geht uns um die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen. Deswegen freuen wir uns auch sehr über die Wiederbesetzung des Hambacher Forsts, um diesen letzten großen Wald in der Region vor der Zerstörung zu bewahren.

Einige Klimaaktivist_innen, die schon seit mehren Jahren das Klimacamp organisieren

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